Am Samstag und Sonntag (24.10.26 und 25.10.2026) fand in der Nähe von Lüttich das 19. STIGA Masters statt. Dieses Turnier wurde zum ersten Mal im Jahr 2006 ausgetragen. Qualifiziert hatte sich Luka über seinen tollen 7. Platz bei den Euro Mini-Champs in Schiltigheim (28. – 30. August 2026). Insgesamt durften 14 Spieler aus Europa an diesem Turnier teilnehmen.
Am Samstag wurde zunächst in zwei 7er-Gruppen gespielt. Luka musste in drei seiner Partien über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Zunächst ging es gegen den Belgier Finn Talboom. Luka lag bereits hinten, konnte aber das Spiel durch seinen enormen Kampfgeist gewinnen. Auch in der zweiten Partie musste Luka über die volle Distanz gehen. Gegen den Tschechen Vojtech Beranek, gegen den er noch in Schiltigheim verloren hatte, konnte Luka 3:2 gewinnen. Im dritten Spiel folgte dann ein deutlicher 3:0-Sieg gegen den Türken Ege Bolat. Im vierten Spiel musste Luka das erste Mal seinem Gegner gratulieren. Der Schwede Valerio Brante spielte sehr stark und Luka fand keine Antworten auf die starken Bälle des Schweden. Im fünften Spiel des Tages ging es gegen den Franzosen Lyazid Tissafi Idrissi. In Schiltigheim hatte Luka gegen den Franzosen verloren, spielte aber jetzt taktisch sehr gut und clever. Auch dieses Match ging in den fünften Satz. Luka behielt auch im fünften und entscheidenden Durchgang die Nerven und sicherte sich erneut einen 3:2-Erfolg. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen den Belgier Timo Hennaut. Luka spielte taktisch gut und sicherte sich einen 3:0-Sieg.

Am Ende des Samstages reichte es für den dritten Platz in der Gruppe. Allerdings mussten die Sätze über die Platzierungen entscheiden. Sowohl der Schwede Brante als auch der Franzose Idrissi waren mit Luka spielgleich. International zählt dann der direkte Vergleich. Da aber diese drei Spieler 1:1 im direkten Vergleich standen, war das Satzverhältnis entscheidend. Luka wurde dann hinter dem Schweden und dem Franzosen Dritter.

Im Achtelfinale ging es am Sonntag gegen einen weiteren Schweden (Titus Tussig). Luka kam mit der Spielweise des Schweden nicht zurecht. Immer wieder setzte der Schwede Luka mit seiner kurzen Noppe unter Druck. Luka fand leider keine Lösung und spielte auch nicht so frei wie er es am Samstag getan hatte. Das Spiel ging dann 0:3 verloren. Nach dieser Niederlage konnte Luka nur noch um die Plätze 9-14 spielen. Der Belgier Finn Talblomm spielte furios auf und konnte gegen Luka mit 3:1 gewinnen. Im letzten Spiel am Sonntag ging es dann um Platz 13 oder 14. Erneut ging es gegen den Türken Ege Bolat. Hier sicherte sich Luka einen 3:0-Sieg und den 13. Platz im Turnier.
Betreut wurde Luka von Verbandstrainerin Christine Mettner, die zum ersten Mal in Lüttich betreuen durfte.
„Mit einer 6:3-Bilanz am Ende den 13. Platz zu belegen ist bitter. Luka hat insgesamt ein gutes Turnier gespielt. Er hat gegen zwei Gegner gewonnen, gegen die er noch vor einigen Wochen verloren hatte. Luka hat auch gegen den späteren Turniersieger Timo Hennaut mit 3:0 in der Gruppe gewonnen. Aber Luka muss noch einige Dinge lernen. Spielerisch, taktisch und wie man mit Niederlagen umgeht.“
